Der typische Hinterhof eines Berliner Altbaus: Hier droht eine ohnehin angespannte Situation zu eskalieren, als der neue Hausverwalter einen gläsernen Büro-Container im Hof aufstellt. Die einen Mieter*innen reagieren mit Misstrauen und Widerstand angesichts der drohenden Gentrifizierung, andere versuchen, sich mit Horn zu arrangieren, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Die Lage spitzt sich zu, als die Polizei plötzlich den gesamten Gebäudekomplex abriegeln lässt. Niemand darf das Haus verlassen, der Grund bleibt unklar. In dieser erzwungenen Isolation brechen soziale Spannungen, Ängste und Vorurteile offen aus. Gerüchte über Kriminalität, Machtspiele und ein latent mitschwingender Alltagsrassismus vergiften das Klima….
Der Film der 1975 in Istanbul geborenen und seit 2000 in Berlin lebenden Regisseurin Aslı Özge („Auf einmal“, „Faruk“) entwickelt sich zur spannenden Gesellschaftsparabel, die zeigt, wie schnell Solidarität zerbricht, wenn Unsicherheit und die Konkurrenz um knappen Wohnraum zunehmen. Es geht um Verdrängung und Rassismus, Machtmechanismen und Entsolidarisierung in einer polarisierten Gesellschaft.
Stilistisch bleibt Özges prominent besetzter Ensemble-Film nach eigenem Drehbuch nah an den Figuren und nutzt die räumliche Enge des Innenhofs als Sinnbild für den zunehmenden gesellschaftlichen Druck. Die aufgewühlten Nachbarn werden u.a. verkörpert von Felix Kramer, Luise Heyer, Christian Berkel, Inka Friedrich und Anne Ratte-Polle.
Der typische Hinterhof eines Berliner Altbaus: Hier droht eine ohnehin angespannte Situation zu eskalieren, als der neue Hausverwalter einen gläsernen Büro-Container im Hof aufstellt. Die einen Mieter*innen reagieren mit Misstrauen und Widerstand angesichts der drohenden Gentrifizierung, andere versuchen, sich mit Horn zu arrangieren, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Die Lage spitzt sich zu, als die Polizei plötzlich den gesamten Gebäudekomplex abriegeln lässt. Niemand darf das Haus verlassen, der Grund bleibt unklar. In dieser erzwungenen Isolation brechen soziale Spannungen, Ängste und Vorurteile offen aus. Gerüchte über Kriminalität, Machtspiele und ein latent mitschwingender Alltagsrassismus vergiften das Klima….
Der Film der 1975 in Istanbul geborenen und seit 2000 in Berlin lebenden Regisseurin Aslı Özge („Auf einmal“, „Faruk“) entwickelt sich zur spannenden Gesellschaftsparabel, die zeigt, wie schnell Solidarität zerbricht, wenn Unsicherheit und die Konkurrenz um knappen Wohnraum zunehmen. Es geht um Verdrängung und Rassismus, Machtmechanismen und Entsolidarisierung in einer polarisierten Gesellschaft.
Stilistisch bleibt Özges prominent besetzter Ensemble-Film nach eigenem Drehbuch nah an den Figuren und nutzt die räumliche Enge des Innenhofs als Sinnbild für den zunehmenden gesellschaftlichen Druck. Die aufgewühlten Nachbarn werden u.a. verkörpert von Felix Kramer, Luise Heyer, Christian Berkel, Inka Friedrich und Anne Ratte-Polle.